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Acrylfarbe [Aquarell][Acryl][Gouache][Kreiden][Tusche]
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Eigenschaften
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Acryl ist eine dickflüssige, deckende Farbe. Solange sie noch nass ist, kann sie
mit Wasser verdünnt werden. Sobald sie aber trocken ist, kriegt man sie nicht
mehr weg! Also Arbeitskleider anziehen und Pinsel unbedingt waschen, bevor sie
eingetrocknet sind. |
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Qualität
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Der Preis bestimmt die die Qualität.
 Die günstigste Acrylfarbe ist wahrscheinlich
Solo Goya TRITON Acrylic von Kreul in der 750 ml Flasche, z. B. zu bestellen bei
Boesner.
 Wirklich gute Acrylfarben
sind die Lascaux oder die von der Firma Talens.
 Auch sehr gut sind die
Liquitex. Sie haben den Vorteil, dass sie beim Trocknen nicht
abdunkeln.
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Farbauswahl
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Eigentlich genügen die drei Grundfarben rot, gelb, blau mit
schwarz und weiss, um alle Farben zu mischen. Ich empfehle dennoch grün
zuzulegen, da dieses leuchtender ist, als bei einer Mischung aus gelb und blau.

Die Farben sind in ihrem Reinzustand am leuchtendsten. Sobald sie gemischt
werden, verlieren sie an Leuchtkraft und wirken stumpf. Um dem abzuhelfen, kann
man zusätzlich noch Neonfarben kaufen. Werden sie beim Mischen hinzugefügt,
gewinnt die Farbe erheblich an Leuchtkraft. Wer sein fertiges Bild gerne
einscannen möchte, sollte unter keinen Umständen die Neonfarben in reinem
Zustand verwenden, da der Scanner diese nicht erfassen kann.
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Malgrund
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Die Luxusvariante wäre Leinwand, da greift man aber tief ins Portmonee.
Ein dickes raues Papier reicht auch. Je dicker, umso besser, da es sich beim
Malen nicht so leicht wellt.
Auf einer groben, strukturierten Oberfläche
lässt sich die Farbe gleichmässiger verteilen. Bei einer sehr Glatten hingegen
können sich Striemen bilden.
Die besten Erfahrungen habe ich mit dickem,
grauem Karton gemacht. Er ist sehr billig und darauf lässt sich wunderbar malen.
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Vorgehensweise
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Der Untergrund kann mit einer Farbe grundiert werden, es ist aber nicht nötig
(ausser bei Leinwand). Wenn grundiert wird, dann meistens mit weiss. Es kann
aber auch farbig sein, was den Effekt hat, dass die Farbe fast unmerklich
durchscheint und dadurch das ganze Bild beeinflusst.
Fürs Skizzieren geht
Bleistift oder aber direkt der Pinsel mit ein wenig Farbe, das gibt einen
ähnlichen Effekt wie oben beschrieben.
Wer gerne mit Outlines arbeiten
möchte, sollte darauf achten, dass der Stift wasserfest ist, z. B. ölhaltige
Buntstifte oder Fineliner.
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Verläufe
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Es gibt zwei mir bekannte Möglichkeiten. Am besten man bereitet beide (oder
mehrere) Farben auf einem Tellerchen vor, trägt dann eine dicke Schicht auf den
Untergrund auf und malt mit der zweiten Farbe in die noch feuchte Fläche, so
dass sie sich durchmischen.Misch zuvor lieber etwas zuviel Farbe als zuwenig, da oft ein paar Mal
darübergemalt werden muss, bis man zufrieden ist. Es sollte sehr zügig gemalt
werden, weil die Acrylfarbe so schnell eintrocknet. Um die Trocknungszeit zu
verzögern, kann man einen "Retarder" (= Verzögerer der Trocknungszeit) kaufen und ihn beimischen.
Der Retarder ist transparent, wenn zuviel beigemischt wird, erscheint die Farbe
lasierend (= durchsichtig). Die zweite Metode ist nicht so stressig, dafür kann sie schon mal etwas
dauern. Dabei wird der Pinsel zuerst in die Farbe getaucht und dann mit einem
Tuch abgewischt. Dann wird mit dem Pinsel auf einen Schmierblatt gemalt, bis er
nur noch sehr wenig und sehr trocken Farbe abgibt. Dannach geht man mit dem
Pinsel auf das Bild und wischt darüber. Der Vorgang muss mehrere Male wiederholt
werden, bis sich genügend Farbe abzeichnet. Diese Art Verlauf wirkt etwas
körniger und rauher als bei der ersten Methode.
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